{"id":2562,"date":"2022-06-30T14:58:13","date_gmt":"2022-06-30T12:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/austrianoccupationalscience.com\/?p=2562"},"modified":"2024-02-09T17:44:40","modified_gmt":"2024-02-09T16:44:40","slug":"person-environment-and-occupation-peo-schnittstelle-zwischen-ergotherapie-und-occupational-science","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/austrianoccupationalscience.com\/en\/person-environment-and-occupation-peo-schnittstelle-zwischen-ergotherapie-und-occupational-science\/","title":{"rendered":"\u201ePerson, Environment and Occupation (PEO) \u2013 Interface between Occupational therapy and Occupational Science\u201c (german)"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"font-size:13px\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Katrin Pechst\u00e4dt<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><div class=\"has-text-align-right wp-block-post-date\"><time datetime=\"2022-06-30T14:58:13+02:00\">30. June 2022<\/time><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das <strong>PEO-Modell<\/strong> von Law et al. (1996) ist eines der \u00e4ltesten ergotherapeutischen Modelle. Es hat die Welt der Ergotherapie wie ein Erdbeben getroffen und seitdem ist es f\u00fcr Ergotherapeut:innen wohl das bekannteste und meistzitierte Inhaltsmodell. Bis heute hat somit die \u201eUrmutter aller Modelle\u201c nicht an G\u00fcltigkeit verloren und dient weiteren Modellen als Grundlage (z.B. CMOP-E). Mit dem PEO-Modell wurden somit bereits 1996 die Begriffe \u201eOccuaptional Fit\u201c und \u201eOccupational Performance\u201c gepr\u00e4gt. Zwei Begriffe, die bis heute zentral f\u00fcr die Ergotherapie sind. Aber auch handlungswissenschaftlich betrachtet liefert das PEO-Modell eine gute Grundlage, um sich mit den Grundannahmen der Ergotherapie und dem Verst\u00e4ndnis von <strong>\u201ePerson\u201c, \u201eUmwelt\u201c und \u201eOccupation\u201c<\/strong> zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image coblocks-animate\" data-coblocks-animation=\"fadeIn\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"750\" data-attachment-id=\"2564\" data-permalink=\"https:\/\/austrianoccupationalscience.com\/en\/person-environment-and-occupation-peo-schnittstelle-zwischen-ergotherapie-und-occupational-science\/2022-07-01-blogpost-peo\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?fit=1080%2C1080&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1080,1080\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"2022-07-01 Blogpost PEO\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?fit=750%2C750&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?resize=750%2C750&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2564\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?resize=800%2C800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2022-07-01-Blogpost-PEO.png?w=1080&amp;ssl=1 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWer bin ich?\u201c oder auch \u201cWas macht Menschsein aus?\u201d Zentrale Fragen und noch dazu so philosophisch! Tats\u00e4chlich ist die Ergotherapie bzgl. ihrer Grundannahmen nicht weit weg von der Philosophie &#8211; pr\u00e4gt doch ein humanistisches Menschenbild die Ergotherapie (Reed and Sanderson, 1999). Weiter geht die Ergotherapie davon aus, dass der Mensch ein einzigartiges Wesen ist, mit individuellen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten. Diese holistische Betrachtungsweise macht die Praxis spannend &#8211; aber Ergotherapie auch komplex. Neuere Modelle stellen dabei nicht nur den Menschen als Individuum in den Mittelpunkt, sondern definieren \u201e<strong>Person<\/strong>\u201c als Gruppe von Menschen, z.B. eine Nachbarschaft, Gemeinde oder auch Mitglieder einer Organisation. Das macht die Betrachtung noch mal komplexer. Auch Handlungswissenschaftler:innen, die Menschen als Handelnde erforschen, betrachten philosophische oder soziologische Zug\u00e4nge und stellen sich immer wieder aufs Neue die Frage: \u201eWas ist eine Person? Wer ist der:die Handelnde?\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#caeaea\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Grundannahme der Ergotherapie ist, dass der Mensch in st\u00e4ndigem Austausch mit seiner Umgebung steht (Reed and Sanderson 1999). Dabei besteht die <strong>Umwelt<\/strong> aus verschiedenen Komponenten: u.a. der sozialen Umwelt, also den Menschen, die uns umgeben. Weiter beeinflussen uns sowohl klimatische wie auch andere Faktoren der physischen Umwelt: Wo lebe ich? In welchen Behausungen? Wie ist die Infrastruktur des Ortes, in dem ich lebe? Welche Ausstattung hat meine Behausung? Unter welchen sozio\u00f6konomischen Bedingungen lebe ich? Welche Gegenst\u00e4nde und Materialien verwende ich, um meinen Handlungsroutinen nachgehen zu k\u00f6nnen und meine Handlungsrollen auszu\u00fcben?<br>Gibt man als Therapeut:in Haus\u00fcbungen, muss man diese Faktoren miteinbeziehen, damit diese auch ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Aber auch handlungswissenschaftlich ist die Betrachtung der Umwelt zentral und hat unter Ber\u00fccksichtigung von Zug\u00e4ngen u.a. aus der Psychologie und der Soziologie zur Entwicklung handlungswissenschaftlicher Konzepte gef\u00fchrt: \u201eOccupational justice\u201c oder \u201eOccupational apartheid\u201c, um nur zwei zu nennen. Welche weiteren Konzepte der Handlungswissenschaft stehen Deiner Meinung nach in enger Verbindung mit der Umwelt? Wir sind gespannt auf Deine Gedanken und Kommentare! \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Mensch gestaltet im Tun seine Umwelt und die Umwelt gestaltet das Tun des Menschen. So einfach k\u00f6nnte man die Beziehung zwischen diesen beiden Elementen (<strong>Person &amp; Umwelt<\/strong>) beschreiben, die auch zentrale (Forschungs-)Gegenst\u00e4nde der Handlungswissenschaft sind. Neben der Handlungswissenschaft besch\u00e4ftigen sich auch viele andere Disziplinen mit dieser Wechselwirkung. In der Handlungswissenschaft beschr\u00e4nkt sich die Sicht, was Umwelt ist allerdings selten auf einen Aspekt der Umwelt. Die Beziehungen, die wir pflegen, die Netzwerke, die uns st\u00fctzen, k\u00f6nnen genauso hinderlich oder f\u00f6rderlich sein, wie das Klima, unsere Wohnsituation oder Ausstattung. Ein handlungswissenschaftliches Konzept, das beispielweise die enge Beziehung zwischen Person und Umwelt gut beschreibt, ist \u201cOccupational Adaptation\u201d (Grajo et al., 2018). In der Ergotherapie werden aus genau diesem Grund nicht nur auf der K\u00f6rperfunktions- und Handlungs- sowie Partizipationsebene angesetzt, sondern auch Umwelten evaluiert und adaptiert, um Handlungsm\u00f6glichkeiten zu erweitern bzw. Handlungsr\u00e4ume zu schaffen. Eigentlich ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr mehr Therapie im Hausbesuchskontext. Oder anders gesagt: Wie beeinflusst eine \u201ek\u00fcnstliche\u201c Umgebung, wie eine Klinik oder eine Rehabilitationseinrichtung die Person-Umwelt- Interaktion beim (Wieder-)Erlernen von bedeutsamen \u201cOccupations\u201d?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#caeaea\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>Occupation<\/strong>\u201c meint in den meisten F\u00e4llen &#8222;Dinge, die Menschen tun m\u00fcssen, tun wollen und von denen erwartet wird, dass sie sie tun&#8220; (ISOS, 2009). Wilcock (1998) beschreibt \u201cOccupation\u201d als eine Synthese von \u201eDoing, Being and Becoming\u201c. Die deutschsprachige ENOTHE Arbeitsgruppe \u201eTerminologie\u201c besch\u00e4ftigte sich mit dem Begriff und definierte \u201cOccupation\u201d als \u201eKomplex von Aktivit\u00e4ten, der pers\u00f6nliche und sozio-kulturelle Bedeutung hat, kulturell definiert ist und die Partizipation an der Gesellschaft erm\u00f6glicht; [kann] den Bereichen Selbstversorgung, Produktivit\u00e4t und\/ oder Freizeit zugeteilt werden\u201c (Weise et al., 2011). \u00dcbersetzt hat diese Arbeitsgruppe \u201eOccupation\u201c gleich mit drei Begriffen: Handlung, Besch\u00e4ftigung und Bet\u00e4tigung. Aus Sicht der Arbeitsgruppe k\u00f6nnen diese Begriffe allerdings nicht synonym verwendet werden (Weise et al., 2011): Hier wird festgehalten, dass der Begriff \u201cHandlung\u201d eher in der Schweiz und \u00d6sterreich in Verwendung ist und in Deutschland eher das Wort \u201eBet\u00e4tigung\u201c gebr\u00e4uchlich ist. Das Wort \u201eBesch\u00e4ftigung\u201c wurde kritisch gesehen, da es im Alltag sehr oft verwendet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Grundannahme in der Ergotherapie, die auch die Occupational Science pr\u00e4gt, ist die Annahme, dass Menschen \u201eT\u00e4tige Wesen\u201c sind. Sie wollen und m\u00fcssen durch TUN mit ihrer Umwelt in Kontakt treten, um diese zu gestalten (Wilcock, 2006). Dabei gibt es hier \u2013 \u00e4hnlich wie mit der Umwelt &#8211; eine Wechselwirkung zwischen der &#8222;<strong>Occupation<\/strong>\u201d <strong>und Person<\/strong>: Das erfolgreiche Ausf\u00fchren einer Bet\u00e4tigung oder Handlung (z.B. Skaten), wird Teil unseres Selbstverst\u00e4ndnisses und dadurch unserer Handlungsidentit\u00e4t (ich bin jemand, der gern und gut skatet). Durch unser Tun (z.B. skaten) erf\u00fcllen wir somit u.a. gesellschaftliche (Handlungs-)Rollen (Skater:in sein). Gehen wir diesen Handlungsrollen erfolgreich nach, sind wir Teil einer Gruppe (Clique im Skatepark). Dieser Zusammenhang, der von Ann Wilcock (2006) beschrieben wurde und das T\u00e4tigsein und seine Auswirkungen auf den Menschen beschreibt, pr\u00e4gt bis heute nicht nur die Handlungswissenschaft und Forschung in der Occupational Science, sondern zeigt auch, wie wichtig es ist bedeutungsvolle Aktivit\u00e4ten im Therapiealltag zu adressieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings geben uns <strong>Umweltbedingungen<\/strong> z.T. vor, welche &#8222;<strong>Occupations<\/strong>\u201d wir ausf\u00fchren k\u00f6nnen. Die Pandemie hat diesen Zusammenhang nochmals verdeutlicht. Wie Ausgangsbeschr\u00e4nkungen oder andere Schutzma\u00dfnahmen unsere allt\u00e4glichen Handlungen in dieser Zeit beeinflusst haben und welche Konzepte der Occupational Science damit verbunden sind, findest Du zusammengefasst in einem Blogbeitrag auf unserer Homepage: <a href=\"https:\/\/tinyurl.com\/2p8b5c49\">https:\/\/tinyurl.com\/2p8b5c49<\/a><br>Wer z.B. gerne am See baden geht, wird sich freuen, dass es jetzt wieder w\u00e4rmer wird und die klimatischen Umweltbedingungen entsprechend so gestaltet sind, dass Schwimmen wieder m\u00f6glich ist. Auch Aktivit\u00e4ten, die ganzj\u00e4hrig m\u00f6glich sind, wie Joggen oder Wandern, m\u00fcssen an Umweltbedingungen &#8211; ggf. durch den Wechsel der Jahreszeiten &#8211; angepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spannend wird es, wenn man all diese drei Komponenten zusammenbringt: Wenn also eine <strong>Person <\/strong>eine &#8222;<strong>Occupation<\/strong>\u201d in einer bestimmten <strong>Umwelt<\/strong> ausf\u00fchrt. Das Wechselspiel zwischen diesen drei Komponenten ist n\u00e4mlich verantwortlich daf\u00fcr, wie erfolgreich dieses Zusammenspiel gelingt &#8211; entsprechend gut oder weniger gut ist somit die Occupational Performance. W\u00e4hrend die &nbsp;Handlungswissenschaft versucht menschliche Handlung und deren Bedingungen zu erfassen und erforscht was \u201cOccupational Performance\u201d ausmacht, nutzen unterschiedliche Prozessmodelle in der Ergotherapie \u201eOccupational Performance\u201c als Outcome. Ziel in der Ergotherapie ist es schlie\u00dflich das Zusammenspiel dieser drei Komponenten zu f\u00f6rdern. Das kann durch Funktionsverbesserung oder St\u00e4rkung der Handlungsidentit\u00e4t und Handlungsrollen (Person), Hilfsmittel oder Er\u00f6ffnung von Handlungsr\u00e4umen (Umwelt) und Ver\u00e4nderungen der Bet\u00e4tigungen sowie Handlungen stattfinden. Die Handlungswissenschaft unterst\u00fctzt Ergotherapeut:innen dank handlungswissenschaftlichen Konzepten im Praxisalltag dabei, ihr ergotherapeutischen Tun im Hinblick auf Person, Umwelt und Handlung zu begr\u00fcnden und nachvollziehbar zu machen. Kannst Du das in Deinem Praxisalltag so erleben und diese Aussage somit best\u00e4tigen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob die drei Faktoren <strong>Person, Umwelt und \u201cOccupation\u201d<\/strong> zusammenpassen bezeichnet das Konzept \u201cOccupational Fit\u201d. Je besser die Passung zwischen diesen Faktoren ist, desto besser der \u201cOccupational Fit\u201d: das bedeutet, dass eine Person in einer bestimmten Umgebung eine gew\u00fcnschte Aktivit\u00e4t erfolgreich durchf\u00fchren kann. Es passt einfach: Man hat das Gef\u00fchl am richtigen Ort das richtige erfolgreich zu machen &#8211; ein Gef\u00fchl, was oft als \u201eMastery\u201c beschrieben wird und einen erkennen l\u00e4sst, dass man bedeutsame Bet\u00e4tigungen oder Handlungen erfolgreich ausf\u00fchrt. Dies kann sich \u00fcber die Lebenspanne hinweg oder durch Ver\u00e4nderung einer oder mehrerer dieser Faktoren allerdings \u00e4ndern: W\u00e4hrend \u201eam Sonntag ausschlafen\u201c als bedeutsame Aktivit\u00e4t gut in die Lebenssituation eines Teenies passt, wird dies im individuellen Alltag von Erwachsenen oft weniger \u201cerfolgreich\u201d ausgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large coblocks-animate\" data-coblocks-animation=\"fadeIn\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"459\" data-attachment-id=\"2565\" data-permalink=\"https:\/\/austrianoccupationalscience.com\/en\/person-environment-and-occupation-peo-schnittstelle-zwischen-ergotherapie-und-occupational-science\/gesundheitsdeteminanten\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?fit=1386%2C849&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1386,849\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Gesundheitsdeteminanten\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?fit=750%2C459&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?resize=750%2C459&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-2565\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?resize=1024%2C627&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?resize=300%2C184&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?resize=150%2C92&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?resize=768%2C470&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?resize=1200%2C735&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/austrianoccupationalscience.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gesundheitsdeteminanten.jpg?w=1386&amp;ssl=1 1386w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1 Determinanten von Gesundheit, Fonds Gesundes \u00d6sterreich nach Dahlgren, G., Whitehead, M. (1991)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Sicht der Occupational Science steht somit das T\u00e4tigsein in Wechselwirkung mit Umwelt und pers\u00f6nlichen Aspekten &#8211; und beeinflusst somit auch unsere Gesundheit. Handlungswissenschaftler:innen erforschen daher menschliche Handlung und deren Bedingungen sowie Menschen als Handelnde, um diese komplexe Wechselwirkung belegen zu k\u00f6nnen. In unserem Blogbeitrag zu Covid-19 und Occupational Science k\u00f6nnt Ihr nochmal genau nachlesen, welche Konzepte die Occupational Science in der Vergangenheit entwickelt hat, um den Zusammenhang zwischen Gesundheit und T\u00e4tigsein zu beschreiben. Die F\u00fclle an Konzepte spiegelt die Komplexit\u00e4t wider.<br>Zudem wird der Aspekt Umwelt auch im Bereich Gesundheitsf\u00f6rderung beleuchtet und flie\u00dft in die Betrachtung zur Gesundheit mit ein. Da sind z.B. die Determinanten von Gesundheit (Abb. 1: Fonds Gesundes \u00d6sterreich nach Dahlgren, G., Whitehead, M. (1991)) von Bedeutung: sie bilden eine Mischung aus Umweltfaktoren und personenbezogenen Faktoren ab &#8211; Findest du den Faktor \u201cOccupation\u201d in diesem Konzept? Ist Occupational Science hier anschlussf\u00e4hig?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-coblocks-accordion\">\n<div class=\"wp-block-coblocks-accordion-item\"><details><summary class=\"wp-block-coblocks-accordion-item__title\">Quellenangabe<\/summary><div class=\"wp-block-coblocks-accordion-item__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grajo, L., Boisselle, A., &amp; DaLomba, E. (2018). Occupational adaptation as a construct: A scoping review of literature. <em>The Open Journal of Occupational Therapy<\/em>, <em>6<\/em>(1), 2.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Law, M., Cooper, B., Strong, S., Stewart, D., Rigby, P., &amp; Letts, L. (1996). The person-environment-occupation model: A transactive approach to occupational performance. <em>Canadian journal of occupational therapy<\/em>, <em>63<\/em>(1), 9-23.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reed, K. L., &amp; Sanderson, S. N. (1999). <em>Concepts of occupational therapy<\/em>. Lippincott Williams &amp; Wilkins.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weise, A., Thalmann, M., M\u00fcller, E., Mosimann, Ch., Matter, B., Gantschnig, B.(2011). Resultate der Arbeitsgruppe Terminologie (Dezember 2011). Heruntergeladen von <a href=\"http:\/\/www.ergotherapie.ch\/resources\/uploads\/Projekte\/AGTerminologie_Tabelle_def.Fachsp\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.ergotherapie.ch\/resources\/uploads\/Projekte\/AGTerminologie_Tabelle_def.Fachsp<\/a> rache.pdf am 22.10.2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wilcock, A. A. (1998). Reflections on doing, being and becoming. <em>Canadian Journal of Occupational Therapy<\/em>, <em>65<\/em>(5), 248-256.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wilcock, A. A. (2006). <em>An occupational perspective of health<\/em>. Slack Incorporated.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Whitehead, M., &amp; Dahlgren, G. (1991). What can be done about inequalities in health?. <em>The lancet<\/em>, <em>338<\/em>(8774), 1059-1063.<\/p>\n<\/div><\/details><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katrin Pechst\u00e4dt Das PEO-Modell von Law et al. (1996) ist eines der \u00e4ltesten ergotherapeutischen Modelle. 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