Literature-Friday – Interessante Quellen rund um die Occupational Science

Katrin Pechstädt, Magdalena Schlögl, Miriam Berger, Mona Dür

Von September bis Dezember 2021 haben wir am “Literature-Friday” die Gelegenheit genutzt, Euch interessante Quellen (Bücher, Artikel, Beiträge) rund um die Occupational Science zusammenfassend vorzustellen und dabei Ableitungen für die ergotherapeutische Praxis hergestellt. 
Durch diesen Blogbeitrag, in dem Ihr eine Zusammenfassung der vorgestellten Quellen findet, möchten wir Euren Berufsalltag als Handlungswissenschaftler:innen und/oder Ergotherapeut:innen gerne bereichern. Viel Freude beim Lesen!

Blogbeitrag Literature Friday_17.12.

Positionspapier & Mission Statement zur Occupational Science
Der WFOT (2012) erkennt durch sein Positionspapier „Occupational Science“ den Wert der Handlungswissenschaft für die Ergotherapie an, unterstützt dadurch das kontinuierliche Wachstum und die Entwicklung der Occupational Science und fördert damit handlungswissenschaftliche Initiativen auf internationaler Ebene. Im Positionspapier zur Occupational Science wird einerseits erklärt und definiert, weshalb die Handlungswissenschaft für den Arbeitsalltag von Ergotherapeut:innen bedeutsam ist. Andererseits wird die Bedeutung der OS für die gesamte ergotherapeutische Community beschrieben. Ergänzend werden im Positionspapier auch Herausforderungen und mögliche Strategien im Hinblick auf die Etablierung und Förderung der Occupational Science angeführt.
Doch welchen Wert hat dieses Positionspapier zur OS nun für die ergotherapeutische Praxis? Der WFOT beschreibt darin zusammenfassend, dass die Handlungswissenschaft relevante Auswirkungen auf die ergotherapeutische Praxis, Theorie und Evidenzlage mit sich bringt. Das Positionspapier zur OS kann Ergotherapeut:innen bei (handlungswissenschaftlichen) Themen/Fragestellungen im Praxisalltag somit als Argumentationsgrundlage gegenüber Kostenträgern und/oder Stakeholdern dienen. 
Du bist neugierig darauf geworden, welchen Wert die Occupational Science laut WFOT für den praktischen Alltag von Ergotherapeut:innen mit sich bringt? Dann sieh Dir gerne das Positionspapier des WFOT, welches 2012 veröffentlicht wurde, unter folgendem Link an: https://www.wfot.org/resources/occupational-science

Mit ihrem „Mission Statement“ hat auch die deutsche Occupational Science Gruppe einen wichtigen Eckpfeiler für die Etablierung der Occuaptional Science im deutschsprachigen Raum gesetzt. Dieses in der ergoscience erschienene Mission Statement aus dem Jahr 2019 positioniert Occupational Science als interdisziplinären Forschungszweig zur Erforschung der „Wechselwirkung zwischen menschlicher Handlung, Gesundheit und Wohlbefinden in räumlichen, zeitlichen, kulturellen und sozialen Kontexten“.   
Dabei legt es offen, dass das Mission Statement die Richtung eines folgenden Handlungsplans vorgeben soll und die gemeinsame Vision der dOS-Gruppe beinhaltet, weshalb es partizipativ mit Mitgliedern entwickelt wurde. Übergeordnetes Ziel ist es, „wissenschaftliche Diskurse zum Konzept der Betätigung mit Bezug auf den deutsch(sprachig)en Kontext, wie etwa deutschsprachige Theorietraditionen, anschlussfähig zu machen und weiterzuführen“ (Dennhardt et al., 2019).
Da AOS ein ähnliches Ziel verfolgt, freuen wir uns über den Austausch mit der dOS-Gruppe, insbesondere durch unser Referat „Internationalisierung“! 

Literatur zu Occupational Science und handlungswissenschaftlichen Begriffen
Florence Kranz (2017) beschreibt in ihrem Artikel „Betätigung verstehen. Occupational Science“, dass die Occupational Science (OS) für Ergotherapeut:innen „den gleichen Stellenwert wie Anatomie und Physiologie für die Medizin“ hat. Denn der Fokus – die „Betätigung als wesentlichen Aspekt des menschlichen Seins, Tuns, Werdens und Zugehörens“ (Kranz, 2017) zu sehen – prägt sowohl die Occupational Science als auch den Praxisalltag von Ergotherapeut:innen.  
Fragen zu Betätigung im Allgemeinen oder zu den Themen Betätigungsdeprivation (Occupational deprivation), Betätigungsmarginalisation (Occupational marginalisation), Handlungsrollen (Occupational roles), o. ä., tauchen bei Ergotherapeut:innen in der praktischen Arbeit immer wieder auf und können nicht immer beantwortet werden. Hier kann die interdisziplinäre Wissenschaft, OS, Antworten liefern. Die OS bildet die Wissensgrundlage für unser Tun und „unterstützt evidenzbasiertes Arbeiten, Clinical Reasoning und fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ergotherapeut:innen“ (Kranz, 2017). Die Herangehensweisen, um Wissen zu Begebenheiten rund um menschliche Handlung zu generieren, haben in ihrer „Vielzahl an Forschungsmethoden, -designs und theoretischen Zugängen“ (Kranz, 2017) eine genauso bunte Bandbreite wie die Wissenschaftler:innen aus den unterschiedlichen interdisziplinären Disziplinen, die Erkenntnisse zu diesen Fragen untersuchen. 
Der Vorteil für Praktiker:innen besteht darin, dass durch die Definierung von Begrifflichkeiten aus dem Bereich der OS (z.B. Occupational Role, Occupational Identity) neue Blickwinkel für den Praxisalltag geschaffen werden, die den Horizont erweitern und helfen, „(globale) Missstände aufzudecken“ (Kranz, 2017). Des Weiteren bietet die OS Ergotherapeut:innen eine Fachsprache, um ihre Interventionen gegenüber Kostenträgern oder Stakeholdern zu argumentieren und für eine professionelle Ideologie einzutreten. Falls Euch die angeführten Begriffe der OS noch nicht vertraut sind, dann schaut auf unserer Homepage vorbei: https://austrianoccupationalscience.com/begriffe-der-os-im-kontext-von-covid-19/ oder seht Euch die einzelnen Beiträge auf unseren Social Media-Kanälen an.  

Begrifflichkeiten der Handlungswissenschaft werden auch von Kraxner et al. (2019) im Zusatzmaterial zum Kapitel „Einführende Gedanken zu Migration, Flucht und Asyl“ der Informationsbroschüre „Ergotherapie mit und für Menschen mit Fluchterfahrung“ zusammengefasst. Zur Broschüre geht’s hier lang: https://www.ergotherapie.at/sites/default/files/mmf_web.pdf
Ihr könnt sowohl nur das Zusatzmaterial downloaden und habt damit eine übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten Definitionen der OS-Begriffe oder Ihr lest die gesamte Broschüre und bekommt damit einen Einblick wie Handlungswissenschaft ganz praktisch die Grundlage für ergotherapeutisches Handeln sein kann. 

Die Begriffsdefinition von und die wichtigsten Kernaussagen des Konzepts „Betätigungsgerechtigkeit (Occupational Justice)“ werden von Florence Kranz im Artikel „Recht auf Betätigung. Occupational Justice“ (ergopraxis 02/18) zusammengefasst. Dabei werden die wichtigsten Schnittstellen der Betätigungsgerechtigkeit mit anderen Begriffen der Handlungswissenschaft dargestellt und diese damit in das Konzept eingebettet. Wie sagt Florence Kranz (2018) so schön:

„Betätigungsgerechtigkeit ist nicht nur ein Konzept. Dahinter steckt die Vision von einer gerechteren Welt. Einer Welt, in der alle Menschen das tun können, was ihnen wirklich wichtig ist: an bedeutsamen Betätigungen teilhaben.” 

Mit dem Thema Betätigungsgerechtigkeit beschäftigt sich auch Prof.in (FH) Dr.in Ursula Costa, MA in ihrem Buchkapitel “Freiheit und Handlung – Handlungsfreiheit. Eine handlungswissenschaftliche Betrachtung.”, welches 2010 in der WBG Reihe „Werte Europas“, Band 2 „Freiheit“ erschienen ist.
In diesem Buchkapitel wird der Frage nach den Bedingungen, die sich auf die Freiheit des Handelns von Menschen auswirken können, aus Sicht der Occupational Science, nachgegangen. 
Einführend wird die Handlungswissenschaft, als Bezugswissenschaft der Ergotherapie, beschrieben und Begriffe wie “Occupation”, “Handeln”, “Handlungsrepertoire”, “Handlungsrollen (Occupational roles)”,“Handlungsidentität (Occupational identity)”, “Betätigungsdeprivation (Occupational deprivation)”, “Betätigungsunterbrechung (Occupational disruption)”, “Betätigungsmarginalisation (Occupational marginalisation)”, “Betätigungsbalance (Occupational Balance)” oder “Handlungsfreiheit” definiert (Schau mal rein – wertvoller Tipp für den Praxisalltag 😉). 

Ursula Costa beschreibt “Freiheit im Handeln”, in Anlehnung an Montessori (1994), dabei als Möglichkeit den eigenen Bedürfnissen – dem, woran man sich freut, orientiert und selbst bestimmt – nachgehen zu können und das zu verwirklichen, was für die:den Einzelne:n im individuellen Lebenskontext von Bedeutung ist. Handlungsfreiheit bezieht sich sowohl auf die Wahlmöglichkeit von Handlungen als auch Handlungsrollen und steht in enger Verbindung mit Betätigungsgerechtigkeit (Occupational Justice) – dem Recht aller Menschen, ihr (Handlungs-)Potential einzubringen, dadurch ihrer Würde Ausdruck zu verleihen und mit Respekt behandelt zu werden. 
Laut der Positionserklärung zu den Menschenrechten der WFOT (2019) zählt es zu den Aufgaben von Ergotherapeut:innen Betätigungsgerechtigkeit für Alle zu schaffen und Menschen zu ermöglichen an für sie bedeutungsvollen Handlungen teilzuhaben, welche ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden stärken. Daher sollten von Ergotherapeut:innen auch auf handlungswissenschaftlicher Basis Themen wie Betätigungsgerechtigkeit, Handlungsidentität, Betätigungsmarginalisation als auch Handlungsrollen in der Arbeit mit Klient:innen aufgriffen werden. Wie das im (ergotherapeutischen) Praxisalltag aussehen kann, wird von Ursula Costa im beschriebenen Buchkapitel dargestellt. Bei Interesse findest Du das Positionspapier “Occupational Therapy and Human Rights” von der WFOT, in dem Betätigungsgerechtigkeit (Occupational Justice) thematisiert wird, hier zum Nachlesen: 🔗 https://www.wfot.org/resources/occupational-therapy-and-human-rights 

Im Buch „Occupational Therapy: Performance, Participation, and Well-Being“ (Christiansen, Baum und Bass, 2015) beschäftigt sich Kathlyn Reed (2015) im Kapitel „Key occupational therapy concepts in the Person- Environment- Performance- Model: Their origin and historical use in the occupational therapy literature“ ebenso mit diesen Konzepten, die in der Ergotherapie von Bedeutung sind. Sie gibt einen Abriss, wie einzelne ergotherapeutische und handlungswissenschaftliche Konzepte historisch definiert wurden. Diese Beiträge zu den einzelnen Konzepten werden schließlich dadurch aufgelockert, dass die Autorin eigene Kommentare zu vielen dieser Konzepte ergänzt und so einerseits einen Bogen zwischen den einzelnen Definitionen spannt und andererseits zu einer eigenen, kritischen Auseinandersetzung mit diesen Konzepten anregt.  

Mit dem für Handlungswissenschaftler:innen und Ergotherapeut:innen zentralen Konzept „Betätigung“ beschäftigen sich auch Charles Christansen und Elisabeth Townsed (Pearson New International Edition von 2009) in ihrem Buch „Introduction to Occupation: the Art of Science and Living“. Darin wird strukturiert erklärt: 

  • was Betätigung meint. 
  • wie man Betätigung erforschen kann. 
  • welche Konzepte mit dem Begriff Betätigung verbunden werden können. 
  • wie sich Kontext und Betätigung bedingt. 
  • welche Unterscheidung und Überlappungen es von Handlungswissenschaft und Ergotherapie gibt. 

Didaktisch gut aufgebaut und ergänzt um den sog. Study Guide mit Zusammenfassungen der Kapitel und weiterführenden Lernaktivitäten eignet sich das sehr verständlich geschriebene Buch durchwegs, um sich dem Thema „Occupation“ auch im Selbststudium zu nähern.  

Im Artikel „Occupational science: A renaissance of service to humankind through knowledge“, erschienen im Jahr 2000 im Journal „Occupational Therapy International“, beschreibt Yerxa (2000) aus ihrer Sicht nicht nur, was Wissenschaft, „Occupation“ und der „Homo occupacio“ ist, sondern erinnert uns daran, dass es nicht der Einsatz von Handsplints oder ADL-Checklisten ist, was eine:n gute:n Ergotherapeut:in ausmacht, sondern wie die „Detektivarbeit “ von Handlungswissenschaftler:innen einen wichtigen Beitrag zu den unmittelbaren Erfordernissen ergotherapeutischer Praxis beitragen kann.  
Du fragst dich was der Homo occupatio ist? „Der Homo occupacio ist ein selbstorganisierendes System, das auf spezifische Anforderungen der Umwelt reagiert, indem es durch Beschäftigung eine adaptive Antwort schafft.“  

In dem Artikel mit dem vielsagenden Titel „Occupational Science“ setzt sich auch Ann Wilcock 1991 mit dem Konzept und Begriff „Occupation“ auseinander und stellt fest, dass „Occupation“ in der Ergotherapie viel genutzt und als Medium in der Ergotherapie eingesetzt wird.  
Jedoch gibt es bis dahin keine systematische Forschung darüber, was „Occupation“ sei. Folgende Kernaussage hält sie daher fest (übersetzt von uns für Euch ins Deutsche):

„Hätte sich die Ergotherapie getrennt von der Medizin entwickelt und ihre eigene, einzigartige Grundlage der Handlungswissenschaft besser herausgebildet, dann könnte man sie in Bezug auf Größe und Umfang mit den Natur-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften gleichsetzen. Es besteht ein so großer und dringender Bedarf, ein Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Betätigung und Gesundheit zu entwickeln, dass es den Anschein hat, dass Ergotherapeut:innen eine Menge Arbeit vor sich haben, um ihre Existenz als Gesundheitswissenschaftler:innen mit Fachkenntnissen im Bereich der Beschäftigung zu rechtfertigen.“ 

Auch wenn es bis zum Jahr 1991 noch keine/wenig Forschung zum Thema „Occupation“ gab, wird heute weltweit zunehmend darüber geforscht. Im Artikel “Occupational science research and practice: A brief report on European perspectives based on an online-survey“, welcher von Clouston et al. (2019) erschienen ist, wird beschrieben, dass es starke Unterschiede hinsichtlich der Anzahl von handlungswissenschaftlichen Studien zwischen den einzelnen europäischen Ländern gibt und bisher keinen Überblick über die handlungswissenschaftlichen Forschungsaktivitäten in Europa.  
Das Wissenschaftskomitee von Occupational Science Europe führte daher eine Untersuchung zu diesem Thema durch. Die Teilnehmer:innen wurden 2017 bei der OSE Konferenz bzw. über die sozialen Medien eingeladen an einer Online-Erhebung teilzunehmen. Es nahmen insgesamt 54 Handlungswissenschafter:innen aus 15 Ländern teil. Das Ergebnis zeigte, dass bereits zahlreiche Forschungsprojekte zur Untersuchung von Betätigung stattfinden, wofür eine Vielzahl von Forschungsdesigns und -methoden angewandt wird. Im Rahmen der Umfrage wurde für die Weiterentwicklung der Handlungswissenschaften in Europa der Wunsch nach einer besseren Vernetzung zwischen den europäischen Handlungswissenschafter:innen und nach Interdisziplinarität genannt. Auch 2021 besteht europaweit der Wunsch die Verbindung der Handlungswissenschaften und der Ergotherapie zu vertiefen. Dazu wollen wir von AOS vor allem in Österreich, aber auch international beitragen. Einer von mehreren Schritten dazu ist eine verstärkte Vernetzung zwischen den Handlungswissenschafter:innen und den praktisch tätigten Ergotherapeut:innen. AOS lädt daher alle praktisch tätigen Ergotherapeut:innen  ein, sich mit Handlungswissenschafter:innen zu vernetzen und austauschen. 

Laut Mathias Möller (2016) wird in seinem Artikel „Occupational Science als interdisziplinäre theoretische Basis für die Ergotherapie im sich wandelnden Gesundheitssystem“ klar, was die Vergangenheit und Gegenwart zeigen. Nämlich dasselbe, wie in der Studie von OSE – dass die Ergotherapie Wissen und Theorien aus anderen Berufsgruppen braucht, um dieses mit eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu komplementieren und weiter zu wachsen. Dies bestätigt, einerseits die Relevanz der interdisziplinären Zusammenarbeit sowohl in der Praxis als auch Forschung und andererseits den Wert der Erkenntnisse der Bezugswissenschaften – wie der Occupational Science für die Ergotherapie.  Jedoch erfordert Interdisziplinarität ein gewisses „Thinking outside the Box!“, den Mut Neues zu schaffen und Grenzen zu überschreiten. Dies kann gelingen, indem mehr Wissen über nicht medizinische, persönliche und Umgebungsfaktoren generiert und der Blick weg von der Krankheit hin zur Gesundheit und den persönlichen Stärken gerichtet wird.  

Auch wenn im Praxisalltag eine gewisse Routine in die tägliche Arbeit kommt, haben Ergotherapeut*innen stets den Auftrag im Sinne des Professionellen Reasonings das eigene Tun zu reflektieren, zu verändern, aber auch Neues auszuprobieren. So hat es jeder selbst in der Hand den Menschen als „Occupational Being“ handlungswissenschaftlich zu hinterfragen und gleichzeitig nie den physisch vor mir stehenden/sitzenden Menschen in seiner Vielfalt zu vergessen. 

Neben Interdisziplinarität gelten auch internationale Kooperationen in der Occupational Science als zentral, um Wissen zu menschlicher Handlung und den Menschen als Handelnden zu generieren. Der University of Southern California (USC) kommt in der Internationalen Entwicklung der Occupational Science dabei eine besondere Rolle zu.  
Hierzu möchten wir mit Euch gerne eine Videoempfehlung teilen: https://youtu.be/wsV5VzlahkA
Das Video wurde anlässlich der Feierlichkeiten zum dreißigjährigen Bestehen der Handlungswissenschaft an der USC aufgenommen. Pionier:innen der Profession berichten dabei über ihre Vision und die Herausforderungen in den ersten Jahren! Viel Freude beim Ansehen!  

Ihr kennt weitere spannende Literaturquellen oder Videobeiträge zur Occupational Science? Wir freuen uns, wenn Ihr diese Empfehlungen als Kommentar mit uns teilt.  

Quellenangaben

Clouston, T. J., Avrech Bar, M., Dür, M., Jones, J., Ilper, N., Kristensen, H. K., & Whitcombe, S. W. (2019). Occupational science research and practice: A brief report on European perspectives based on an online-survey. Journal of Occupational Science26(2), 329-335.

Costa, U. (2010). Freiheit und Handlung–Handlungsfreiheit. Eine handlungswissenschaftliche Betrachtung.

Christiansen, C., & Townsend, E. A. (2009). Introduction to occupation: The art of science and living.

Dennhardt, S., Marotzki, U., Röse, K., Schiller, S. & Tschaggeny, D. (2019). Ein Mission Statement für die deutsche Occupational Science Arbeitsgruppe (dOS): Perspektiven und Visionen für die (Weiter)entwicklung der Occupational Science in Deutschland. ergoscience, 14(2), 82–83.

Kranz, F. (2017). Betätigung verstehen: Occupational Science. ergopraxis (10), 12–13.

Kranz, F. (2018). Occupational Justice-Recht auf Betätigung. ergopraxis11(02), 10-11.

Kraxner, M., Außermaier, H., Costa, U., Jäger, M. & Kälber, S. (2019). Ergotherapie mit und für Menschen mit Fluchterfahrung. Broschüre des Bundesverbandes der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreichs, Wien.

Möller, M. (2016). Occupational Science als interdisziplinäre theoretische Basis für die Ergotherapie im sich wandelnden Gesundheitssystem. Praxis Ergotherapie, (6).

Reed, K. L. (2015). Key occupational therapy concepts in the person-occupationenvironment-performance model: their origin and historical use of the occupational therapy literature. Occupational Therapy: Performance, Participation, and Wellbeing, 565-648.

WFOT (World Federation of Occupational Therapists) (2010). Position Statement on Human Rights. Forrestfield AU: World Federation of Occupational Therapists; https://www.wfot.org/resources/occupational-therapy-and-human-rights

WFOT (World Federation of Occupational Therapists) (2012). Position Statement on Occupational Science. Forrestfield AU: World Federation of Occupational Therapists. https://www.wfot.org/resources/occupational-science

Yerxa, E. J. (2000). Occupational science: A renaissance of service to humankind through knowledge. Occupational Therapy International7(2), 87-98.

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